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22.11.2005 - Zwar sind die Communities und Hilfeforen der Open-Source-Gemeinde an sich schon sehr effektiv und kostenlos zudem. Doch ein nicht geringer Teil der Entwickler wäre auch bereit für Support zu zahlen.

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Open Source hat die Nase vorn

22.11.2005

Zwar sind die Communities und Hilfeforen der Open-Source-Gemeinde an sich schon sehr effektiv und kostenlos zudem. Doch ein nicht geringer Teil der Entwickler wäre auch bereit für Support zu zahlen.

Dass Software aus dem Open-Source-Bereich (OSS) viele Vorteile für sich verbuchen kann, ist keine wirkliche Neuigkeit. Nun stellt sich jedoch auch heraus, dass sie auch bei IT-Problemen die Nase vorn hat. Genauer gesagt sind die Entwickler und Administratoren in der Lage schnell auf Schwierigkeiten zu reagieren. Eine Studie der Evans Data Corp. fand nämlich heraus, dass 17 Prozent der OSS-Entwickler gravierende Fehler innerhalb von vier Werkstunden beheben. Rund 25 Prozent könnten Störungen der OSS-Programme innerhalb von acht Werkstunden lösen. Der Hauptgrund, so John Andrews von Evans, liege in der hervorragenden Verlinkung der OSS-Gemeinde in Foren und Diskussionsplattformen. Die Communities seien so zu einer wertvollen Quelle für Wissen geworden, die Sicherheitslücken in schnellster Zeit zu lösen helfen.

Eine andere Untersuchung von Evans habe zudem ergeben, dass 94 Prozent der Linux-Systeme innerhalb der letzten sechs Monate nicht von einem Virus infiziert wurden. Von denen aber, die infiziert wurden, sind nur zwei Prozent dreimal oder öfters infiziert worden. Der Studie nach würden 64 Prozent der OSS-Entwickler auch Tools kaufen, die sich bewährt haben aber keine Open-Source-Software sind. Nur sechs Prozent sprechen sich generell gegen den Kauf von Nicht-OSS-Produkten aus. 20 Prozent der OSS-Entwickler würden für Kunden-Unterstützung und professionelle Hilfe zwischen 200 und 500 US-Dollar im Jahr bereitstellen. 15 Prozent täte das sogar bei einem Betrag zwischen 500 und 1000 US-Dollar. Etwa 25 Prozent lehnen die bezahlten Hilfen kategorisch ab.

 


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