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News | Dezember 2005
09.12.2005
PDAs und mobiles Messaging gehören zum Alltag vieler Mitarbeiter im Außendienst. Was zum weiteren Wachstum mobiler Dienste noch fehlt, sind innovative Endgeräte und neue Anwendungen.
Der Geschäftskundenmarkt für mobile eMail- und Messaging-Produkte ist enorm, so die Angaben der Marktforscher von In-Stat. Vier bis fünf Millionen Anwender seien es bereits in den Vereinigten Staaten. Der Markt dort habe Schätzungen zufolge aber ein Potenzial von 20 bis 30 Millionen mobilen Arbeitern. Zudem sollen höhere Bandbreiten der Endgeräte für eine höhere Dichte an Services sorgen, die zusätzlichen Umsatz einfahren könnten.
Mobile Arbeiter schätzten im Allgemeinen die mobilen Datendienste, sagt Allyn Hall von In-Stat. Sie seien sich aber nicht der Bedeutung spezifischer, höherwertiger Dienste wie beispielsweise des Zugangs zu bestimmten Anwendungen, bewusst. Die Nutzer benötigten demnach bessere Endgeräte und höhere Netzwerk-Bandbreiten, um alle Vorteile mobiler Datendienste auszuschöpfen. Je schneller man 3G oder schnellere Netzwerke implementiere und den mobilen Arbeitern bessere Endgeräte mit schnelleren Prozessoren, besseren Bildschirmen und Tastaturen zukommen lasse, desto schneller könne auch der Markt wachsen.
Die Befragten der In-Stat Studie gaben an, mobile Datendienste für nicht mehr als eMail- und Textnachrichten zu nutzen. In der Regel werden Verbindungen weniger über spezielle Endgeräte als vielmehr über Wireless-PC-Modems hergestellt. Die nächste Killer-Applikation, so die Prognose von In-Stat, soll die so genannte Sales-Force-Automation sein, also optimierte Verkaufsberatungen durch mobile Einbindung von Kundeninformationen.
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