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News | Dezember 2005
12.12.2005
Werbung soll wirklich interaktiv werden - zum Wohl der Werber und auch zu Gunsten der Entwickler in diesem Bereich. Bis dahin ist aber noch einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten.
In den nächsten fünf Jahren soll es so richtig losgehen mit der interaktiven Werbung und vor allem mit vereinfachenden Tools für die Werbeindustrie. Das behauptet die Acacia Research Group und prognostiziert für den Verkauf von intelligenter und praxisbezogener Software für die Werbeprosuktion im Jahr 2010 die stattliche Umsatz-Summe von 190 Mio. US-Dollar. Momentan liegen die Umsätze mit 19,6 Mio. US-Dollar gerade mal bei einem Zehntel. Die Plattformen und Technologien für höherwertige interaktive Kommunikation, so Christine Arrington von Acacia, kämen gerade erst in Fahrt. Solche Applikationen werden bereits in Videospielen verwendet und beim In-Game-Advertising. Die Angebote erzeugten Möglichkeiten für das Internet, mobile Anwendungen und andere Plattformen. Allerdings habe jedes Medium auch seine spezifischen Probleme und Herausforderungen.
Um Inhalte zwischen Betreibern und Handsets zu verbreiten, bedarf es der Middleware, also als Schnittstellen zur Vermittlung zwischen den Anwendungen, ergänzt Arrington. Die neue Marketing-Welt werde vor allem mit dem Wachstum von Breitband an Bedeutung gewinnen. Es liege nun an den Entwicklern, die Werbetreibenden frühzeitig von den Vorteilen dieser Middleware zu überzeugen, auch wenn der Markt noch in den Kinderschuhen stecke. So könne interaktive Werbung vereinfacht und die Entwicklung beschleunigt werden.
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