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News | Dezember 2005
12.12.2005
Das Portal ist zurück und verbreitet gute Stimmung unter den Analysten und Betreibern. Grund: viele Besucher, viele Werbeeinnahmen.
Da sind sie wieder - die zuversichtlichen Beurteilungen von Internet-Portalen. Die Stimme, die für eine der ersten Aufbereitungsformen von Wissen im Internet Partei ergreift, sind die Marktforscher von Nielsen//NetRatings. Aber sie meinen nicht irgendeine Art von Portal, sondern beziehen sich auf die ganz Großen, wie Yahoo, MSN, Google und AOL. Letzteres sollte ja Gerüchten zufolge vom Mutterkonzern Time Warner verkauft werden. Trotzdem stehen die Zeichen gut für Portale, meinen Nielsen//NetRatings, dank robuster Nachfrage bei Online-Werbung, einem gesunden Appetit der Breitband-Gemeinde nach Multimedia-Applikationen und einer weiter wachsenden Anzahl von Online-Shoppern.
Um einige Zahlen zu nennen, die das Ausmaß der Behauptung untermauern: In der ersten Septemberwoche 2005 habe sich rund die Hälfte der weltweiten Internetnutzer auf die Seiten von Yahoo begeben, so die Analysten. Alle der großen vier Portale erreichen aktiv rund 30 Prozent der weltweiten Internetnutzer. Das wiederum hat folgenschwere Auswirkungen auf andere Industrien. Beispielsweise seien AOL und Yahoo die führenden Online-Musik-Adressen. Ein zweites großes Thema sind, neben den Nachrichten, aber auch die Suchmaschinen. Nielsen//NetRatings bezeichnet sie als einen Eckpfeiler der Portale und stellt fest, dass lediglich vier Prozent der Nutzer keine Suchmaschinen nutzten.
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