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16.12.2005 - Wie sieht es aus an der Online-Bummel-Weihnachtsgeschenke-Einkaufsfront? Ein Blick auf die Hände und Gedanken der Online-Käufer.ECIN Home | Aktuell |
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Weihnachten heißt kaufen
16.12.2005
Wie sieht es aus an der Online-Bummel-Weihnachtsgeschenke-Einkaufsfront? Ein Blick auf die Hände und Gedanken der Online-Käufer.
Der eCommerce profitiert in Deutschland stark vom Einkaufsboom vor Weihnachten und die Verkäufe unerwünschter Geschenke kommen im Anschluss den Kleinanzeigen- und Auktionswebsites zugute, erklären die Marktforscher von Nielsen//NetRatings und verraten damit nichts Neues. Insgesamt stieg der Anteil derjenigen, die beabsichtigen Weihnachtsgeschenke online zu kaufen, leicht gegenüber dem Vorjahr. 60 Prozent der Frauen und 48 Prozent der Männer planen ihre Geschenke online zu kaufen, das sind bei beiden Geschlechtern drei Prozent mehr als im Vorjahr. Beim Online-Verkauf ungewollter Geschenke sind die Zahlen nicht ganz so hoch. 25 Prozent aller männlichen und 19 Prozent aller weiblichen Befragten gaben an, ungewollte Geschenke nach Weihnachten online verkaufen zu wollen. 24,9 Prozent der männlichen Befragten teilten zudem mit, Gegenstände vor Weihnachten online verkaufen zu wollen, um mehr Geld für Geschenke zu haben, bei den Frauen lag dieser Wert bei 17,2 Prozent.
Prinzipiell fangen die Deutschen relativ pünktlich an, Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Trotzdem gehen 21,3 Prozent der Männer und 17,1 Prozent der befragten Frauen erst in der dritten Dezemberwoche oder den letzten Tagen vor Weihnachten einkaufen. Die Mehrzahl der Online-Weihnachtseinkäufe sind mit 49,7 Prozent Geschenke für den Partner und 46,8 Prozent für die Kinder. Beliebteste Geschenke sind auch in diesem Jahr Bücher, Filme und Musik. 75,7 Prozent der Frauen wollen Bücher schenken. Auch Videospiele sind bei beiden Geschlechtern beliebte Geschenke mit 39 Prozent bei den Männern und 34,6 Prozent bei den Frauen. Bei 51 Prozent der Frauen war auch Kleidung mit auf der Einkaufsliste. Eine Erklärung hierfür könnte sein, dass 40,8 Prozent der Männer und 51,4 Prozent der Frauen angaben, sich selbst etwas beim Online-Weihnachtseinkauf zu gönnen oder dass dieses zumindest wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich sei. Die Versuchung sei also beim Online-Einkauf größer als in normalen Geschäften, erklärt Nielsen//NetRatings.
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