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News | Dezember 2005
19.12.2005
Erschreckend, aber wahr: Bei Kreditkartenfirmen bleibt die eMail ein exotisches Kommunikationsmittel und die Kunden weitgehend von ihr verschont.
Die Herausgeber von Kreditkarten machen gar keine gute Figur bei der Ansprache ihrer Kunden durch eMails. Nach Angaben einer Studie von Corporate Insight haben die Marktforscher Im Zeitraum von Juli bis Oktober 2005 lediglich 65 eMails von elf Firmen erhalten. Sechs der elf Firmen haben in den vier Monaten der Untersuchung gerade einmal vier eMails versendet, zwei von elf sogar gar keine.
In Vorbereitung auf die Untersuchung der eMail-Marketing-Situation bei Kreditkartenunternehmen habe man auf Seiten von Corporate Insight sehr genau darauf geachtet, dass alle Accounts auch aktiv waren, um eMails für Promotion, Nachrichten und Bekanntmachungen zu empfangen, erklärt John Cronin von Corporate Insight. Man habe erwartet, dass man mit eMails bombardiert werde, doch das Gegenteil sei der Fall gewesen. Zur Verwunderung der Marktforscher kamen 75 Prozent der eMails von nur drei Firmen und 60 Prozent sogar nur von zwei Firmen. Man sei nun fest davon überzeugt, dass es noch genügend Möglichkeiten gebe durch die eMail als Online-Kanal Vorteile in der Kundenansprache zu erringen.
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