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News | Januar 2006
09.01.2006
Der Online-Spielmarkt für Konsolen ist umkämpft: Hardware-Neuerscheinungen und veränderte Strategien können den Markt stark beeinflussen
Der Markt für Online-Spiele wird enorm durch die Videospiel-Konsolen und durch die tragbaren Spielekonsolen ausgedehnt, sagen zumindest die Experten von In-Stat. Lag die Zahl der Abonnenten für Online-Spiele mit Konsolen 2004 noch bei 3,4 Mio. könnte sich die Zahl, nach Prognosen von In-Stat, bis 2009 auf 30 Mio. Nutzer erhöhen. Große Auswirkung soll dabei die Einführung der Playstation 3 von Sony haben und die damit verbunden Strategien. Ob Sony kostenlose Online-Abos zulässt oder auf bezahlte Online-Services setzt, werde das den Markt der nächsten Jahre ganz entscheidend prägen, meinen die Marktforscher. Bisher habe Sony auf kostenfreie Online-Dienste gesetzt, da sie glaubten, bezahlte Dienste seien eine zu hohe Barriere für die Spieler, deren Loyalität es zu gewinnen gilt.
Die einzige Firma mit bezahlten Online-Spiele-Diensten bisher ist Microsoft. In-Stat vermutet mit der Entwicklung neuer Konsolen und verbesserter Services könnte Microsoft zwischen 2004 und 2009 jährlich etwas weniger als 50 Prozent Wachstum bei den Abonnenten erwarten. Die Firma Nintendo dagegen hat bisher die Hände von den Online-Konsole-Spielen gelassen, bemüht sich allerdings stark um tragbare Konsolen. Aus diesem Grund wurden bereits Wi-Fi-Netzwerke in Japan, Nordamerika und Europa aufgezogen. Sony zieht in diesem Punkt auch für seine Playstation Portable nach, wie die Experten berichten.
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