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News | Januar 2006
12.01.2006
2006 soll für die Telekommunikationsbranche ein gutes Jahr werden. Verantwortlich dafür sind vor allem kabellose Breitbandzugänge und fortschreitende Konvergenz beim Hochgeschwindigkeitsinternet.
In der Telekommunikationsbranche herrscht Einigkeit darüber, dass das Jahr 2006 viel Anlass zum Optimismus bietet: Knapp neun von zehn Fach- und Führungskräften rechnen mit einer weiteren Verbesserung ihrer Geschäfte. Vor allem der Boom bei DSL- und UMTS-Angeboten werde sich 2006 weiter fortsetzen und so zu stabilen Beschäftigungszahlen führen, so das Ergebnis einer Online-Befragung von 122 Entscheidern der Telekommunikationsbranche im Auftrag von Steria Mummert Consulting. Die aktuelle Trendumfrage zeige außerdem, dass sich die positive Grundstimmung im Vergleich zur letzten Umfrage nochmals um rund zehn Prozent verbessert habe. Das Stimmungshoch seit Mitte 2005 werde vor allem durch innovative drahtlose Breitbandtechnologien wie HSDPA oder WiMAX getragen, die in DSL-freien Regionen alternative Zugangsmöglichkeiten anbieten könnten, so die Marktforscher.
Zudem gebe es neue Wachstumsperspektiven bei der Breitbandauslastung. Mit der Bündelung von TV, Telefonie und Internet wollen TK-Unternehmen wie Kabelnetzbetreiber den Hochgeschwindigkeitsnetzen einen zusätzlichen Schub verleihen. Mit Triple Play, also der Konvergenz von TV, Internet und Telefonie, entständen erweiterte Anwendungsmöglichkeiten, die sich nach den Erwartungen der Anbieter positiv auf die Kundennachfrage auswirken werden. Dieser Optimismus werde auch bei der Einschätzung des Personalbedarfs sichtbar, da in den nächsten zwölf Monaten knapp 30 Prozent der Befragten mit einem steigenden Mitarbeiterbedarf rechneten. 47 Prozent gehen von einem gleich bleibenden Niveau aus und nur 23 Prozent erwarten fallende Beschäftigungszahlen.
Die positiven Beschäftigungsaussichten werden außerdem durch einen positiven Trend bei Unternehmensneugründungen gestützt. Neue Mobilfunkbetreiber im Billigsegment positionieren sich erfolgreich am Markt und schaffen neue Arbeitsplätze. Ebenso steigen Handelsmarken mit eigenen Angeboten ins Telekommunikationsgeschäft ein und werden so nach Einschätzung der Experten den Arbeitsmarkt für TK-Fachkräfte beleben.
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