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News | Januar 2006
23.01.2006
Die RFID-Technologie ist so schnell nicht zu stoppen. Das verraten Prognosen zu Kosten und Verkaufszahlen für die nächsten vier Jahre.
Über 1,3 Milliarden RFID-Tags wurden im vergangenen Jahr hergestellt, berichten die Marktforscher von In-Stat. Dass es auch weiterhin aufwärts gehen soll mit der Funktechnologie, verraten die aktuellen Prognosen. So sehen die Experten die Zahl der produzierten Tags in 2010 bei 33 Milliarden. Die Produktion variiere aber seit einigen Jahren stark in den einzelnen Branchen. Beispielsweise wurden seit 1991 in Autoschlüsseln über 150 Millionen RFID-Einheiten verbaut. Diese Größenordnung hat bis vor kurzem die Anzahl Tags anderer Branchen noch weit überschritten.
Die größte Nutzung soll RFID in den nächsten Jahren aber im Supply-Chain-Management erfahren. Dieser Bereich soll gleichzeitig auch den größten Bedarf an RFID-Tags und Labels zwischen 2005 und 2010 haben. Antrieb kommt unter anderem vom Einzelhandelsgiganten Wal-Mart, der erst seine Top-100-Zulieferer anwies, RFID zu nutzen, und dies später auf die Top-300-Zulieferer ausweitete.
Insgesamt hält In-Stat fest, dass die Verbreitung von RFID besonders stark von den Kosten der Tags und Labels abhänge, und diese befinden sich im Preisverfall. Zudem untersuchten die Pharmaunternehmen die Verwendung von RFID-Tags, um Fälschungen und Schwarzmarkt-Verkäufe zu unterbinden. Auch die Befürchtungen von Datenschützern bezüglich der Verwendung von RFID seien von vielen Gerichten und Regierungen geprüft und sollen nun, laut In-Stat, in Regulatorien und Gesetze einfließen.
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