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News | Januar 2006
25.01.2006
Die Leute wollen breitbandig kommunizieren, konsumieren und sich unterhalten lassen. Zeit für die Industrie die vollwertigen Angebote auch bereit zu stellen.
So eine Prognose hört die Industrie gern: Die Bedeutung von Informationstechnologie und Telekommunikation wird weiter an gesellschaftspolitischer und wirtschaftlicher Relevanz gewinnen. Das sagt eine Studie von Prof. Dr. Bernd W. Wirtz in Zusammenarbeit mit T-Online und Hubert Burda Media. Rund zwölf Prozent soll 2015 der Online-Anteil am Bruttoinlandsprodukt betragen. Angetrieben werde diese Entwicklung von den Triple Play-Angeboten, die Internet-Zugang, Telefonie sowie Video-, Musik- und Spiele-Angebote über das breitbandige Internet verbinden. Für 2015 erwarten die Experten, dass 23 Prozent der Haushalte Video-On-Demand, 31 Prozent Music-On-Demand und 16 Prozent Games-On-Demand nutzen werden.
Kunden haben zudem klare Erwartungen an Inhalte und Angebote im Netz, denn sie erwarten zu 94 Prozent einen günstigen Preis und schnelle Downloads sowie zu 76 Prozent ein umfassendes Sortiment an unterschiedlichen Produkten wie Filmen, Musik, Spielen und Informationen. 58 Prozent der Konsumenten sprechen etablierten Marken als Orientierung zudem eine hohe oder sehr hohe Bedeutung zu.
Neben der klassischen Nutzung des Internets mithilfe des PCs oder des Laptops soll in den kommenden Jahren mehr und mehr die Anwendung von Set-Top-Boxen im Nutzungskanon aufholen. 78 Prozent der befragten Experten sind überzeugt, dass die Nutzung des Internets über das TV-Gerät in Kombination mit einer Set-Top-Box im hohen oder sehr hohen Umfang erfolgen wird. Parallel zu dieser stationären Nutzung soll zudem die mobile Breitband-Nutzung deutlich zunehmen, denn 39 Prozent erwarten eine hohe oder sehr hohe Nutzung über multimediafähige Mobiltelefone.
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