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News | Januar 2006
30.01.2006
Obwohl die Mehrheit der Entscheider der Meinung ist, dass Anwendungen auf VoIP-Basis äußerst nützlich sind, ist nur eine Minderheit bereit, eine solche Lösung auch anzuschaffen.
Fast die Hälfte der Entscheider in US-amerikanischen Unternehmen glaubt, dass hauseigene Anwendungen, die mit Internet-Protocol-Telephony (IPT) laufen, dem Unternehmen mehr Nutzen verschaffen, als Anwendungen, die auf herkömmlichen PBX-Lösungen arbeiten. Das ergab eine Studie der Marktforscher InfoTech, die ebenfalls herausfand, dass erst zwölf Prozent der US-Unternehmen eine IPT-Anwendung in Betrieb genommen hat. Die Lücke zwischen Einsicht in den Nutzen und tatsächlicher Implementierung ist bei den Unternehmen mit weniger als 500 Angestellten sogar noch größer. Dort sei man zu 65 Prozent überzeugt, dass IPT-Lösungen besser sind. Doch nur zehn Prozent der Unternehmen haben bereits solch eine Lösung im Einsatz. Gründe für die geringen Umsetzungen sind InfoTech bekannt: Drei Viertel der US-Unternehmen, die eine IPT-Lösung implementierten, waren beim Entscheidungsprozess gar nicht der Meinung, dass sich auch der Nutzen für das Unternehmen verbessern werde.
Die Mehrheit der Befragten US-Entscheider erwarten nützliche Anwendungen aus einer Quelle und zwar von ihrem primären Anbieter. Sie erwarten zudem wenigstens technische Unterstützung auf dem untersten Level für alle Anwendungen, die auf dem System des Anbieters laufen und für Anwendungen Dritter. Lediglich elf Prozent der Befragten haben jemals ein Angebot für eine Business-Value-Application von ihrem IPT-Anbieter bekommen. Für das Jahr 2010 sehen die Experten Umsätze für Converged-Applications auf dem US-Markt von sechs Mrd. US-Dollar, vorausgesetzt die IPT-Anbieter kommen auch den Nutzerbedürfnissen nach.
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