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News | Februar 2006
06.02.2006
Das erste eigene Auto wird in den USA am meisten über das Internet gesucht und wohl auch gefunden. Die Chancen für die Händler wachsen mit raffinierteren Tools und der steigenden Bandbreite.
Was treibt junge Auto-Erstkäufer in den USA eigentlich in die Hände der Händler? - Das Internet ist die Antwort und herausgefunden hat dies das Polk Center for Automotive Studies. So suchen 35 Prozent der jungen US-Amerikaner sich ihr Fahrzeug über das Internet. Zum Vergleich: Nur 8,2 Prozent informieren sich durch das Fernsehen, 3,6 Prozent durch die Zeitung und 1,1 Prozent durch das Radio. Und die Möglichkeiten der Technologie erschaffen, nach Meinung Lonnie Millers von Polk, weitere Marketing-Chancen. Radio-Podcasts oder Video-on-Demand beispielsweise kreierten zusammen mit der immer leistungsfähigeren Bandbreite die Konvergenz zwischen Handys, PDAs, dem Internet und Marketing-Tools.
Zudem sind die jungen US-Amerikaner, die das erste Mal ein Fahrzeug kaufen ganz und gar nicht auf das Urteil ihrer Eltern angewiesen. Welches Auto Vater oder Mutter fahren, ist demnach kein großer Entscheidungsfaktor. Zwei Drittel der Erstkäufer hat demnach auch das Schlusswort in der Debatte mit den Eltern. 42 Prozent halten die Behandlung durch den Händler für sehr wichtig. Als Gründe, warum man sich ein Auto zulegen müsse, nannten 26 Prozent der Befragten, dass das vormalig genutzte Fahrzeug nicht mehr betriebsbereit sei. 19 Prozent waren schlicht und ergreifend der Meinung, dass es einfach an der Zeit gewesen wäre. Immerhin 25 Prozent der Erstkäufer sahen auch externe Faktoren wie Benzinpreise oder Versicherungsbeiträge als wichtige Einflussfaktoren auf den Kauf.
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