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News | Februar 2006
13.02.2006
Online-Banking ist in den Wohn- und Arbeitszimmern angekommen. Die meisten User sind schon länger dabei und kennen die Problematiken des Themas, aber auch seine Vorzüge.
68 Prozent der Befragten einer Studie der PASS Consulting Group sind erfahrene Nutzer und betreiben schon seit mindestens drei Jahren Online-Banking oder -Brokerage. Fünf Prozent der Befragten sind innerhalb der letzten zwölf Monate neu hinzugekommen. Entscheidend für Online-Transaktionen mit Geldsummen ist natürlich auch immer das Thema Sicherheit. Insgesamt fühlen sich 82 Prozent als Online-Banking-Kunde sicher und wollen ihre Aktivitäten auch nicht einschränken, stellte die Studie fest. Das Interesse an neuen Sicherheits- oder Autorisierungsverfahren hat aber trotzdem stark zugenommen. An Biometrie und Token/TAN-Generator haben 17 beziehungsweise elf Prozent der Befragten mehr Interesse als im Vorjahr. Interessant in dieser Hinsicht ist der Fakt, dass sich die Nutzer nicht durch die Banken am besten informiert fühlen, sondern durch die Medien. Zum Thema Sicherheit informieren sich lediglich 35 Prozent der Nutzer auf den Webseiten ihrer Banken und Broker.
An den Gründen für die Nutzung von Online-Banking hat sich im Vergleich zum Vorjahr aber nicht viel verändert. Die entscheidenden Gründe bleiben weiterhin mit 93 Prozent die Unabhängigkeit von Bank-Öffnungszeiten, mit 87 Prozent die Bequemlichkeit und mit 84 Prozent die Zeitersparnis. Zugelegt hat aber auf Seiten der Beweggründe für Online-Banking mit 16 Prozent das Preisargument. Kunden informierten sich auf den Webseiten der Banken und Broker zu 71 Prozent über Preise und Konditionen und zu 42 Prozent über Aktionen und Sonderangebote. Mit der wachsenden Bedeutung dieses Kundenkanals steige auch das Preis- und Leistungsbewusstsein, erklärt die PASS Consulting Group. Dies zeige auch die gestiegene Bedeutung von Beratungstools: Sie hat sich gegenüber letztem Jahr mit 54 Prozent mehr als verdoppelt. Daneben finden bei der Beratung über das Internet auch Produktrechner (63 Prozent) und eMail (55 Prozent) nach wie vor breite Akzeptanz.
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