ECIN Home | Aktuell |
News | Februar 2006
13.02.2006
Die USA gehen mit gutem Beispiel voraus: Dort sollen sich die Online-Ausgaben der Konsumenten weiter erhöhen. Das Netz wird bald die Hälfte aller Käufe beeinflussen.
Das interessiert die Online-Einzelhändler immer brennend: Wieviel werden die US-Amerikaner wohl in Zukunft online ausgeben? Die Marktforscher von JupiterResearch haben darauf eine Antwort. Nach ihrer Prognose sollen die Konsumenten in den USA mehr ausgeben als bisher und zwar in diesem Jahr 14 Milliarden US-Dollar mehr als im vergangenen. Aber die 95 Mrd. US-Dollar, die die US-Konsumenten in diesem Jahr ausgeben werden, seien noch lange nicht der Höhepunkt. Für 2010 sehen die Experten Umsätze von 144 Mrd. US-Dollar in den USA. Das liegt vielleicht auch an der erhöhten Zahl der Nutzer am Ende der Dekade. So sagen JupiterResearch, dass 71 Prozent der US-Bevölkerung über das Netz shoppen werden im vergangenen Jahr waren es 65 Prozent.
Auf zwei Dinge könnten sich die Online-Händkler allerdings einstellen, sagt Patti Freeman von Jupiter. Zum einen seien die Online-Käufer viel erfahrener mit der ohnehin sehr weit entwickelten Online-Umgebung und fänden auch schneller zu preiswerten Angeboten oder freiem Versand. Zum anderen müsse man sich auf Seiten der Händler mehr darauf konzentrieren, die Käufe existierender Kunden zu erhöhen, anstatt neue Käufer zu akquirieren.
Die Jupiter-Studie prognostiziert zudem, dass 2010 das Internet mehr als die Hälfte aller Käufe beeinflussen wird. Das heißt: Nicht nur die Käufe direkt über das Netz, sondern auch die Käufe, die durch vorausgegangene Online-Recherche in normalen Geschäften getätigt werden. Im vergangenen Jahr lag die Rate, nach Erkenntnis der Marktforscher, bei 27 Prozent.
Zum gleichen Thema:
09.02.2006 - eShops: Look matters
02.02.2006 - Suchmaschinen: eigentliche Gewinner
06.02.2006 - Multichannel ist Trumpf
01.02.2006 - Mobiles Marketing kompakt
31.01.2006 - Mehrkanalig heißt mehr Geld
Mehr Infos zum Thema 'Online-Shop'