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News | Februar 2006
14.02.2006
Immer wieder ein Grund zur Freude: Die Umsätze der Online-Werbung im vergangenen Jahr und dazu die guten Aussichten für 2006.
Der Anteil der Online-Werbung am gesamten Werbemarkt liegt inzwischen bei rund 4,4 Prozent, soll aber spätestens im kommenden Jahrzehnt mit dem Online-Anteil der Mediennutzung korrespondieren. Dieser beträgt momentan, laut des Online-Vermarkterkreises (OVK) im BVDW, ein Drittel. Ein weiteres positives Zeichen für das kommende Jahr sind die 885 Millionen Euro, die 2005 in Online-Werbung investiert wurden und die Prognose des OVK, dass 2006 in jedem Fall die Milliarden-Grenze überschritten werde.
Rund 535 Millionen Euro der getätigten Umsätze 2005 fallen auf die klassische Online-Werbung. Zwar liegen hier vor allem großformatige Werbeformen wie Super-Banner und Rectangles vorn. Durch zunehmende Bandbreiten kommen aber auch Streaming-Ads und Flash-Animationen immer mehr ins Spiel. Im Weihnachtsgeschäft 2005 wurden bei einigen Vermarktern sogar schon die Werbeflächen knapp. An das Suchmaschinenmarketing gehen rund 245 Millionen Euro mit einem Zuwachs von 123 Prozent. Die Preise für einzelne Suchbegriffe wie Versicherungen, Computing, Handy oder auch Essen & Trinken haben sich innerhalb des letzten Jahres annähernd verdoppelt. Ein Wachstum von 75 Prozent auf 105 Millionen Euro Werbeumsatz können die so genannten Affiliate-Netzwerke verbuchen. Hier handelt es sich um Werbeschaltungen in einem großen Netzwerk oft hunderter, dafür meist weniger reichweitenstarker Internet-Seiten.
Die Liste der online am stärksten beworbenen Produktgruppen führen die Online-Dienstleistungen an, danach kommen Telekommunikation und Finanzen. Der Automarkt rangiert knapp hinter dem eCommerce auf Platz fünf. Die reichweitenstärksten Online-Werbeträger erreichten im Jahr 2005 monatlich deutlich mehr als zehn Millionen Menschen. T-Online und Web.de führen die Liste an, auf den weiteren Plätzen folgen Internet-Portale (GMX, MSN, Yahoo, Lycos, AOL, mobile.de), aber auch die Online-Auftritte klassischer Medien wie TV (RTL, Pro Sieben) und Print (Bild, Spiegel, Chip und Focus).
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