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16.02.2006 - Das Klagelied vom mobilen Mitarbeiter, der nicht sicher genug in sein Unternehmensnetzwerk gelangt, ist alt. Aber wenn alles bestens liefe, müsste man es nicht anstimmen.

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Mobile Arbeit ist nicht sicher genug

16.02.2006

Das Klagelied vom mobilen Mitarbeiter, der nicht sicher genug in sein Unternehmensnetzwerk gelangt, ist alt. Aber wenn alles bestens liefe, müsste man es nicht anstimmen.

Folgende Sicherheits-Problematik besteht, nicht nur nach Meinung Dave R. Taylors von LANDesk: Die Bedrohung für IT-Netzwerke nehme zu und parallel dazu verschärfe sich die Situation durch eine wachsende Zahl mobiler Geräte in den Unternehmen. Und die Unternehmen seien auf diese Entwicklung nicht ausreichend vorbereitet. Deutlich wird das in der LANDesk-Umfrage, die ergab, dass nur 40 Prozent der Unternehmen über eine Möglichkeit verfügen, zentral zu überprüfen, ob am Netzwerk angemeldete Rechner tatsächlich ihren Sicherheitsrichtlinien entsprechen.

In Deutschland stellen zudem 14 Prozent der Unternehmen fest, dass Benutzer sicherheitsrelevante Einstellungen an ihren Computern verändern oder sogar deaktivieren. Außerdem sind bei 22 Prozent der deutschen Unternehmen die Patches und Anti-Viren-Signaturen nicht auf dem neuesten Stand. 54 Prozent gaben zu Protokoll, dass sie Sicherheitseinstellungen an den mobilen Geräten nur dann überprüfen und einrichten, wenn sich das Gerät physisch im Unternehmen befindet. Bei 91 Prozent der deutschen Unternehmen, die Mitarbeiter mit mobilen Geräten im Außeneinsatz haben, könne das durchaus beunruhigen. 23 Prozent der Unternehmen gaben sogar an, dass sie sich bei der Einspielung von Patches und anderen Sicherheitsupdates auf die Enduser verlassen. In insgesamt 22 Prozent der Unternehmen gibt es mobile Computer, die nicht über eine sichere Verbindung eines Virtual-Private-Network angebunden und zu managen sind.

Es gehe nicht mehr nur darum, meint Dave R. Taylor, auf Sicherheitsbedrohungen wie Viren und Spyware zu reagieren. Vielmehr müssten die Geräte proaktiv fit gemacht werden, um jeder Art von Schädlingen die Tür zum Netzwerk vor der Nase zuschlagen zu können. Eine Möglichkeit sei beispielsweise die Einschaltung einer IP-basierten Quarantänestation in den Anmeldevorgang.

 


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