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News | Februar 2006
17.02.2006
Obwohl die Suchmaschinen im letzten Jahr mehr Anfragen als im Vorjahr verzeichneten, stieg die Zahl der Suchenden nur in geringem Ausmaß an.
55 Prozent mehr US-amerikanische Suchanfragen im vergangenen Jahr hatten die rund 60 Websites, die Nielsen//NetRatings für eine Studie untersuchte, zu verzeichnen. So stieg die Zahl der Anfragen von 3,3 Mrd. Ende 2004 auf 5,1 Mrd. Ende 2005. Das aber soll nicht heißen, dass auch die Zahl der Suchenden stieg, denn lediglich drei Prozent mehr Nutzer konnten die Experten verzeichnen. Insgesamt stieg die Zahl auf 207 Mio. US-Amerikaner. Kenn Cassar erklärt dieses Ergebnis dann auch gleich einmal zu einem Meilenstein der Verhaltensweisen von Online-Konsumenten. So sei die Online-Suche das primäre Werkzeug, um sich in seiner Alltagssuche zurechtzufinden.
Wie schnitten die großen drei Suchmaschinen Google, Yahoo und MSN bei der Studie ab? Google konnte als einzige Suchmaschine seinen Anteil an den Anfragen ausbauen. Lagen die Marktführer Ende 2004 noch bei 43,1 Prozent Suchanteilen, so konnten sie Ende 2005 schon 48,8 Prozent verbuchen. Bei Yahoo und MSN-Search ging es bei den Suchanteilen leicht zurück. Yahoo verschlechterte sich von 21,7 Prozent auf 21,4 Prozent und MSN-Search von 14 Prozent auf 10,9 Prozent. Trotzdem konnten alle drei Suchmaschinen bei der Anzahl der Anfragen zulegen. Hier führt wiederum Google die Liste an, mit einer Verbesserung um 75 Prozent auf insgesamt 2,5 Mrd. Anfragen im Dezember 2005. Yahoo konnte um 53 Prozent zulegen auf etwas über eine Milliarde Anfragen im Dezember. MSN-Search landet auf Platz drei mit 20 Prozent Plus und etwas über einer halben Milliarde Anfragen.
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