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News | Februar 2006
23.02.2006
Das Thema Outsourcing ist kontrovers diskutiert worden und eigentlich kam dabei heraus, dass es kein Patentrezept für die Auslagerung an Dritte gibt. Aber trotzdem wächst der Outsourcing-Markt weiter.
Der westeuropäische Markt für Auslagerungen von Technologie- und Kundenservices durch Telekommunikationsunternehmen soll zwischen 2005 und 2010 jährlich sechs Prozent wachsen, berichten die Experten von Analysys. Der Wert des Marktes soll so von 5,9 Mrd. US-Dollar in 2005 auf acht Mrd. US-Dollar in 2008 ansteigen. Das am schnellsten wachsende Segment im Outsourcing-Bereich sind End-to-End-Netzwerk-Operationen und -Management, mit einem jährlichen Wachstum von 14 Prozent.
Simon Sherrington von Analysys erklärt, dass Outsourcing eine wichtige Waffe im strategischen Arsenal der Telcos darstelle. Effektives und gut geleitetes Outsourcing könne den Unternehmen Flexibilität verleihen, die Produkteinführungszeiten für neue Dienste reduzieren und Shareholdern wachsende Profite ermöglichen. Obwohl die gescheiterten Outsourcing-Fälle große Medienpräsenz hatten, habe es trotzdem viele Beispiele gegeben, bei denen genannte Vorteile auch wirklich eingetreten seien, als man verschiedene Aktivitäten an Dritte weitergab. Outsourcing sei nicht für jeden Betreiber auch die richtige Entscheidung, aber Pioniere in diesem Markt hätten bereits bestätigt, dass das Modell funktionieren könne. Der Rat Sherringtons: Betreiber sollten sich die Wettbewerbsvorteile beim Outsourcing von Kerngeschäften wirklich überlegen.
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