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News | Februar 2006
27.02.2006
Videospiele sollen verstärkt über das Internet vertrieben und gespielt werden. Grund dafür ist die gestiegene Breitband-Anbindung der Haushalte.
Der US-Videospiele-Markt schöpft Hoffnung für die kommenden Jahre. Grund dafür sind die steigenden Userzahlen im Online-Sektor. Bereits heute besitzen 40 Millionen US-Haushalte eine Spielekonsole und 70 Millionen US-Bürger spielen regelmäßig Online. Das ergab eine Studie der Marktanalysten von eMarketer. Für 2010 prognostizieren sie 420 Millionen Breitband-Haushalte weltweit und ungefähr 900 Millionen Breitband-Nutzer, welche die Videospiel-Distribution online anheizen könnten. Denn, nach Angaben der Experten, sollen bis 2010 22 Prozent der Videospiele-Umsätze über digitale Downloads realisiert werden. Heute sind es gerade mal acht Prozent.
Ben Macklin von eMarketer findet deshalb auch, dass Online-Video-Gaming der Motor für Innovationen auf dem Spiele-Markt sein werde. Die weit verbreitete Breitband-Anbindung kombiniert mit den sich entwickelnden Online-Fähigkeiten der Spiele-Konsolen biete kleineren und unabhängigen Spiele-Entwicklern die Möglichkeit, Nischen- und Experimental-Spiele über das Internet direkt beim Verbraucher zu vertreiben. Das kommende Jahr sei auch aufgrund des Launches von Sonys Playstation 3 und Nintendos Revolution-Boxes ein Jahr, das man im Auge behalten sollte.
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