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News | Februar 2006
28.02.2006
Obwohl die Landbevölkerung in den USA noch nicht so viel Breitband nutzt wie die städtische Bevölkerung, ist die digitale Kluft schon sehr viel kleiner geworden.
Viele US-Amerikaner, die in ländlichen Gebieten leben, sind - was die Breitband-Verbindungen ins Internet angeht - noch immer nicht auf dem Stand der Stadtbewohner. Das ergab eine Studie des Pew Internet & American Life Project. So gingen im Untersuchungszeitraum Ende 2005 nur etwa 24 Prozent der ländlichen US-Amerikaner per Highspeed ins Netz. In den Städten und Vorstädten waren es 39 Prozent. Und obwohl die Lücke zwischen Stadt und Land weiter klafft, ging doch die Durchdringung der ländlichen Regionen mit Breitband innerhalb der vergangenen zwei Jahre relativ schnell vonstatten. Zudem unterschieden sich die Breitband-Nutzer auf dem Land nicht von denen in der Stadt, sagt John B. Horrigan vom Pew Internet Project. Sie gingen häufiger online und unternahmen mehr Online-Aktivitäten als die Dial-Up-User. Mit den geringeren Userzahlen auf dem Land bleibe somit das Bild, dass der ländliche US-Bürger ein distanzierteres Verhältnis zum Netz habe als der Einwohner einer Stadt oder Vorstadt.
Trotzdem ist aber die allgemeine Verbreitung des Internets auf dem Land weiter gestiegen. 62 Prozent der US-Landbewohner hatten Ende 2005 einen Internetzugang, in den Städten und Vorstädten waren es 70 Prozent. Vor zwei Jahren war die Kluft zwischen Stadt und Land noch doppelt so groß. Obwohl sich die Internetdurchdringung angleicht, gibt es auf dem Land andere Nutzungsgewohnheiten als in der Stadt. So belegen die "ländlichen" US-Bürger viel häufiger Fernkurse über das Internet und laden Bildschirmschoner oder Videospiele herunter.
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