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News | März 2006
03.03.2006
Für viele Online-Händler sind ganz normale Suchmaschinen ein kompliziertes Instrument, um an die Kunden zu kommen zumal die meisten User sie für Recherchen nutzen und dann später offline einkaufen gehen.
Während der großen Shopping-Zeit in der Weihnachtssaison 2005 haben sich viele Konsumenten online informiert und sind offline in die Shops gegangen, um die Produkte dort zu kaufen. Eine Studie von iProspect und JupiterResearch fand heraus, dass der Anteil der Shopper, die Produkte entweder vor Ort kaufen, per Telefon bestellen oder über einen anderen Offline-Kanal beziehen bei 47 Prozent lag. Zudem kam heraus, dass 62 Prozent der Internet-User Recherchen über allgemeine Suchmaschinen, wie beispielsweise Google oder Yahoo, betrieben. Nur 26 Prozent der Internet-Nutzer besuchte shopping-spezifische Suchmaschinen für die Nachforschungen, wie beispielsweise Froogle oder Yahoo Shopping.
In diesen Ergebnissen seien wichtige Botschaften an die Online-Händler versteckt, findet Robert Murray von iProspect. Denn da die Mehrheit der Konsumenten über unspezifische Suchmaschinen suche, sei es fraglich, ob die Webseiten und Produkte der Händler auch wirklich leicht gefunden werden könnten, egal ob gesponsort oder nicht. Und auch bei den Produktsuchmaschinen könne man nicht wirklich zufrieden sein. Natürlich seien viele Online-Händler mit besseren Ergebnissen durch shopping-spezifische Maschinen gesegnet. Aber die Produkt-Suchmaschinen könnten noch immer nicht mit den allgemeinen, bekannteren Search-Engines mithalten. Zudem müssten Online-Händler verstehen, wie wichtig es sei Offline-Conversions zu messen, um zukünftige Kampagnen effektiver zu leiten.
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