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10.03.2006 - Klingt wie ein Traum für Marketer: Hohe Publikumsresonanz bei nahezu nichtigen Werbekosten. Mit mobilem Blogging könnte das Wirklichkeit werden.

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Mobile Blogs in die Werbung

10.03.2006

Klingt wie ein Traum für Marketer: Hohe Publikumsresonanz bei nahezu nichtigen Werbekosten. Mit mobilem Blogging könnte das Wirklichkeit werden.

Mit dem Portal Mobpster, Untertitel: Mobile Paparazzi, startet das Brand Science Institute (BSI) ein erstes wissenschaftliches Projekt zur Erforschung von Mobile-Blogging in der Markenkommunikation. Die Inhalte bestimmen Internetuser selbst, denn jeder kann per Fotohandy Bilder und Kommentare zu beliebigen Themen einsenden, die dann über eine Redaktion direkt in das Portal einfließen. Zudem können Inhalte kommentiert oder Themen selbst gesetzt werden.

Der Beweggrund für den Einsatz des Portals ist die Erforschung des Einsatzes von MMS-to-Internet. Man wolle herausfinden, so Nils Andres von BSI, was Konsumenten motiviere, eine Internetplattform wie Mobpster mit eigenen Inhalten zu beliefern. Man wolle zudem feststellen, welche Erkenntnisse sich daraus für die Markenkommunikation der Zukunft ableiten ließen. Deshalb sei auch die reale Umgebung so wichtig. Denn so könne man testen, wie stark das Interesse der Konsumenten an aktiver Teilnahme wirklich sei und ob sich bestimmte Zielgruppen definieren lassen, die sich in solchen Portalen tummeln.

Die Marketing-These der BSIler lautet deshalb: Vor allem starken Marken könne die aktive Einbindung von Verbrauchern über Mobile-Portale und Webportale ganz neue Möglichkeiten in der Kommunikation mit Endkunden bieten. Bisherige Ergebnisse verraten eine hohe Resonanz beim Publikum, ganz ohne Werbekosten. Mobile-Weblogs sollen sich daher insbesondere als Kommunikationsmodell für Special-Interest-Gruppen und Marken-Communities eignen. Unabdingbar für den Erfolg hält das BSI aber eine konkrete Themenstellung, unter der die User ihre Beiträge einsenden. Eine Ausweitung des Forschungsprojektes sei unter Einbindung weiterer interessierter Unternehmen vorgesehen. Die bisherigen Forschungsergebnisse stellt das BSI ausführlich im Mai in Barcelona vor.

 


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