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13.03.2006 - Deutschland muss in punkto Breitband-Internet aufholen und sollte, statt die 100-prozentige DSL-Verfügbarkeit zu propagieren, lieber Alternativen vermitteln.

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Schlüsseltechnologie Breitband

13.03.2006

Deutschland muss in punkto Breitband-Internet aufholen und sollte, statt die 100-prozentige DSL-Verfügbarkeit zu propagieren, lieber Alternativen vermitteln.

Der Internetverkehr in Deutschland entwickelt sich, auch aufgrund einer Unterversorgung der Haushalte und Firmen mit Breitbandanschlüssen, spürbar langsamer als in anderen europäischen Ländern. Das ist das Fazit des eco Verbands der deutschen Internetwirtschaft e.V. auf der CeBIT. Um im internationalen Standortwettbewerb nicht weiter zurückzufallen, benötige Deutschland dringend eine deutlich bessere Breitbandversorgung, erklärt Harald A. Summa von eco. Ursache dieses Defizits sei die Tatsache, dass rund ein Viertel der Bevölkerung hierzulande außerhalb der DSL-Versorgung wohne. 90 Prozent DSL-Verfügbarkeit, wie es oft heiße, sei nach Ansicht des Verbandes nicht erreichbar, denn realistisch seien weniger als 75 Prozent der Haushalte an DSL anschließbar.

Zudem beklagt der Verband die Unterschätzung andere Breitbandtechnologien neben DSL, die hierzulande bislang kaum eine Bedeutung besäßen, denn 95 Prozent der bundesdeutschen Breitbandversorgung basiere auf T-DSL-Anschlüssen der Deutschen Telekom. Deshalb gelte es, das Augenmerk verstärkt auf DSL-Alternativtechnologien zu richten. Konkret nennt der Verband die Breitbandversorgung aus der Steckdose, über Satellit, per Fernsehkabel, mittels Funk oder über Glasfaser. Gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, dem Deutschen Landkreistag und mit Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums hat eco deshalb eine bundesweite Informationskampagne über alternative Breitbandzugänge gestartet. Kommunen, Unternehmen und Bürgern in DSL-unterversorgten Regionen, wird geraten, sich verstärkt nach alternativen Technologien umzusehen, die den Breitband-Anschluss ans Internet gewährleisten können. Auf die Versorgung via T-DSL zu warten, sei keine Lösung, so der Verband.

 


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