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14.03.2006 - Die Unternehmen im deutschsprachigen Raum wollen wieder etwas mehr in die IT investieren, aber gleichzeitig permanent Kosten reduzieren.ECIN Home | Aktuell |
News | März 2006
Strategisch investiert
14.03.2006
Die Unternehmen im deutschsprachigen Raum wollen wieder etwas mehr in die IT investieren, aber gleichzeitig permanent Kosten reduzieren.
Nach Jahren des Sparens steigen die Budgets für IT in Deutschland, Österreich und der Schweiz um durchschnittlich drei Prozent, die Entwicklungskosten jedoch um sechs Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die IT-Studie des Handelsblattes und der Unternehmensberatung Droege & Comp. So sollen die Ausgaben für Anwendungen in Vertrieb und Produktion jeweils um gut zwei Prozent steigen. Insgesamt hat sich das Verhältnis der Ausgaben für Anwendungen im Verhältnis zur Infrastruktur mit 41 Prozent zu 59 Prozent im Vergleich zum Vorjahr minimal verbessert, ist aber noch immer im Ungleichgewicht. Die drei größten Stellhebel um Kosten gezielt einzusparen, sehen die IT-Entscheider mit 20 Prozent in der Steigerung der IT-Prozesseffizienz, der Harmonisierung der Geschäftsprozesse und der Konsolidierung der Infrastruktur mit 18 Prozent.
Mit einem durchschnittlichen Fremdanteil von 44 Prozent in der Anwendungsentwicklung und 30 Prozent im Betrieb haben die Unternehmen nach Ansicht der Studie ein gesundes Maß im Outsourcing gefunden. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen vergeben ihre Aufträge an inländische Unternehmen. Off-Shore-Dienstleister in Indien, den USA und China werden nur von Großunternehmen sowie der Telekommunikations- und IT-Branche eingesetzt. Die übrigen bevorzugen Near-Shore-Dienstleister in Osteuropa. Beim Einsatz neuer Kommunikationstechnologien rechnen die Studienteilnehmer dagegen mit einem stürmischen Wachstum, vor allem für Voice-over-IP. Nach Einschätzung der Befragten werden bis zum Jahr 2009 mehr als die Hälfte der Unternehmen diese Technologie einsetzen aktuell sind es elf Prozent. Die Funktechnologie wLAN wollen 38 Prozent der Unternehmen bis 2009 nutzen, derzeit sind es 14 Prozent. Für UMTS wird der Zuwachs bis 2009 auf 33 Prozent geschätzt, zum jetzigen Zeitpunkt nutzen es zwölf Prozent.
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