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14.03.2006 - Mobile Sicherheit wird in deutschen Unternehmen eher noch klein geschrieben, obwohl die Gefahren und die Möglichkeiten ihrer Bannung gegeben sind.

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Mobile Ansteckungsgefahr

14.03.2006

Mobile Sicherheit wird in deutschen Unternehmen eher noch klein geschrieben, obwohl die Gefahren und die Möglichkeiten ihrer Bannung gegeben sind.

Mobile Arbeit ist in aller Munde, mobile Sicherheit hingegen nicht. Denn nur 19,4 Prozent aller deutschen Unternehmen haben bereits Vorkehrungen zum Schutz ihrer mobilen Informationssysteme getroffen, obwohl 20 Prozent mehr Interesse besteht als noch 2004. 18,8 Prozent der Unternehmen wollen auf solche Vorkehrungen sogar verzichten. Das zeigt eine Studie der InformationWeek in Zusammenarbeit mit Steria Mummert Consulting. Ganz allgemein: Knapp die Hälfte aller Mitarbeiter der befragten Unternehmen ist mit mobilen Geräten wie Notebooks, PDAs, Handhelds oder Mobiltelefonen ausgestattet. Das ist im Vergleich zu 2004 ein Anstieg um gut drei Prozent. Im selben Zeitraum erhöhte sich der Einsatz von Instrumenten zum Schutz der mobilen Geräte um 5,1 Prozent. Aber angesichts der zunehmenden Bedrohung mobiler Netzwerke reiche dies aus Expertensicht aber nicht aus.

Als Maßnahmen, die die mobile Sicherheit vergrößern, sehen 31,9 Prozent der Befragten die Verbesserung der Anwendungssicherheit und 20,6 Prozent die Entwicklung einer entsprechenden Security-Policy. Weitere Maßnahmen, sind für 20,8 Prozent der Befragten Passwort-Authentifizierung, die trotz einfacher Realisierbarkeit noch längst nicht Standard ist, und für 18,8 Prozent der Befragten Security-Audits durch externe Sicherheitsdienstleister. Zusätzlich gilt die Aufmerksamkeit für 32,5 Prozent der Sicherheitsexperten der Abwehr mobiler Viren, die bereits so weit entwickelt seien, dass sie von einem Desktop-PC auf einen mobilen Handheld überspringen können. So haben sie die Fähigkeit entwickelt, Betriebssysteme voneinander zu unterscheiden und dass ein identischer Trojaner zwei unterschiedliche Systeme befalle. Dies sei eine völlig neue Erscheinung, die die Sicherheitsexperten in den Unternehmen vor schwere Aufgaben stelle.

 


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