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News | März 2006
21.03.2006
Musik-Downloads werden immer beliebter. Je mehr legale Angebote es gibt, desto mehr Umsatz kommt auch in die Kassen.
Der Erfolg von Musik-Downloads soll sich auch in den kommenden Jahren ausweiten, versprechen die Analysten von In-Stat und stellen ihre Prognosen vor. Fuhr der Markt im vergangenen Jahr noch 1,5 Mrd. US-Dollar ein, so sollen es in diesem Jahr schon knapp drei Mrd. US-Dollar sein. Für das Jahr 2010 sehen die Experten Umsätze von 10,7 Mrd. US-Dollar. Zudem sollen die Umsätze aus den Musik-Downloads ab 2007 die Umsätze aus physischen Medien, wie CDs hinter sich lassen. Das sei nach Meinung der Experten der Beweis dafür, dass das Internet ein Hauptbezugskanal für legitimierte Musikverkäufe sei. Verstärkend komme hinzu, dass auch das Handy als wichtiger Kanal für digitale Musik immer relevanter werde.
Fast die Hälfte der Befragten innerhalb der In-Stat-Umfrage gab an, digitale Musik aus dem Netz geladen zu haben. 64 Prozent dieser Personen haben dafür auch bezahlt. Der größte Teil der Befragten hat in den letzten zwölf Monaten zwischen zehn und 20 US-Dollar Musikdownloads ausgegeben. Der beliebteste Kanal für Downloads war iTunes, den 53 Prozent der Käufer genutzt haben. Der Trend gehe klar in Richtung legale Musik-Downloads, erklärt Stephanie Guza von In-Stat. Zudem seien immer mehr seriöse Sites verfügbar. Trotzdem sehen sich die Anbieter weiter erheblicher Hürden gegenüber. Dazu gehörten Internet-Piraterie, Interoperabilitätsbelange und der unlizenzierte Gebrauch digitaler Streams.
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