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News | März 2006
22.03.2006
Internettelefonie hält endlich verstärkt Einzug in die Unternehmen. Zumindest kann man das aus empirischer Sicht sagen. Einige Bedenken gilt es aber trotzdem noch zu beseitigen.
Das hört man gerne: Deutsche Unternehmen diskutieren nicht nur über VoIP, sie investieren auch in die Technologie. 34 Prozent der befragten Unternehmen einer Studie von Berlecon nutzt demnach bereits IP-basierte Kommunikationstechnologien, weitere 29 Prozent planen den konkreten Einsatz. Neben geringeren Kosten ist die Ablösung von Altanlagen einer der entscheidenden Gründe für eine VoIP-Lösung. Aber auch die bessere Integration von Telefonie und Anwendungen spielt eine bedeutsame Rolle. Knapp zwei Drittel der Unternehmen halten zudem die Nutzung von Standards wie SIP bei VoIP für sehr wichtig.
Mobility-Lösungen nutzen 64 Prozent der befragten Unternehmen. Die populärste Mobility-Lösung ist bei etwas über der Hälfte der Unternehmen Mobile-Mail. An zweiter Stelle folgen mobile Lösungen zur Unterstützung des Vertriebs. Gründe für die Nutzung sind für 53 Prozent der Unternehmen die Beschleunigung von Abläufen und der bessere Zugang zu Informationen für mobile Mitarbeiter. Und natürlich dürfen die Sicherheitsbedenken bei neuen Technologien nicht fehlen, denn immerhin 63 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sie höhere Security-Anforderungen mit sich bringen. Auf diesem Feld müsse man noch Überzeugungsarbeit leisten, gesteht Christoph J. Ferdinand von Damovo, einem Auftraggeber der Studie. Mit einem wirksamen Sicherheitskonzept ließen sich solche Herausforderungen jedoch lösen.
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