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News | März 2006
23.03.2006
Die mobilen Arbeiter sollen eine zweite Revolution am Arbeitsplatz auslösen. Bei den Bemühungen um Mobile-Business steht der Mittelstand an erster Stelle.
Die mittelständische Wirtschaft ist in vielerlei Hinsicht besser auf Mobile-Business eingestellt als die meisten Konzerne. Denn 61 Prozent der mittelständischen Firmen haben für dieses Szenario in Deutschland bereits eine Strategie in der Schublade oder schon mit deren Umsetzung begonnen. Nur 56 Prozent der Großunternehmen scheinen dagegen auf Mobile-Business vorbereitet zu sein. Zu dieser Schlussfolgerung gelangt eine Studie der KI AG in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Managementforschung.
Dass sich aus der Anwendung von Mobile-Business konkrete Wettbewerbsvorteile ergeben, davon sind 91 Prozent der Mittelständler und 90 Prozent der Großen überzeugt. Konkrete Kostenvorteile erwarten 78 Prozent des Mittelstands und 72 Prozent der Konzerne. Wie ernst die mittelständische Wirtschaft die Herausforderung der mobilen Arbeitsplätze nimmt, zeige das Investitionsverhalten. So wollen 20 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen bis 2007 über 20 Prozent ihres gesamten Budgets für die Informationstechnologie auf Mobile-Business verwenden. Bei den Großunternehmen liegt dieser Anteil lediglich bei 14 Prozent.
Der Erfolgsfaktor dieser zweiten Revolution am Arbeitsplatz, erklärt Dirk Buschmann, liege in der Ausstattung der mobilen Beschäftigten mit Personal Digital Assistants, die über Funk mit der Firmenzentrale verbunden werden. Damit seien die Mitarbeiter unterwegs ebenso eng in die Geschäftsprozesse integriert wie die Kollegen am Schreibtisch.
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