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28.03.2006 - Die Werbeausgaben sollen im laufenden Jahr weiter steigen. Als großen Gewinner hat man schon jetzt die Online-Werbung ausgemacht.

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Online-Werbung an erster Stelle

28.03.2006

Die Werbeausgaben sollen im laufenden Jahr weiter steigen. Als großen Gewinner hat man schon jetzt die Online-Werbung ausgemacht.

Geht es nach Meinung der deutschen Medien- und Media-Entscheider, so soll der Werbemarkt 2006 wieder deutlich positiver aussehen. Denn mehr als 70 Prozent der Befragten gehen aktuell von einem wachsenden Werbemarkt aus. Nur knapp 29 Prozent sehen den Markt in einer Stagnation. Diese Einschätzung entstand im Rahmen des Deutschen Werbebarometers I/06 von kress und United Internet Media. Zusätzlichen Aufwind erhofft man sich zudem durch das sportliche Großereignis der Fußballweltmeisterschaft im Sommer dieses Jahres. Von der guten Grundstimmung profitiert vor allem die Mediengattung Online. Als mit Abstand die Nummer eins beim Wachstum und treibender Faktor im Markt komme dem Internet erneut eine Schlüsselposition unter den Medien im deutschen Werbemarkt zu, urteilen die Verfasser des Deutschen Werbebarometers. Rund 85,7 Prozent der Entscheider sehen in 2006 steigende Werbeumsätze für Online. Zudem gehen die deutschen Medien- und Media-Entscheider von 13,9 Prozent Umsatzwachstum für die Online-Werbung aus. Im letzten Quartal des vergangenen Jahres waren es nur zwölf Prozent.

Insgesamt profitiere der Medienmarkt von dem positiven Antrieb aus der deutlich optimistischeren Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Entwicklung des Werbemarktes, so das Werbebarometer. Während 2005 als Krisenjahr für die Medien gewertet wurde, halten inzwischen 43,4 Prozent der Experten die Krise für überwunden. Als mit ausschlaggebend hierfür werden die veränderten politischen Rahmenbedingungen und eine Aufbruchstimmung sowohl bei den Konsumenten als auch bei den Unternehmen genannt. Auch Einmaleffekte wie die Fußballweltmeisterschaft und vorgezogene Konsumaktivitäten aus der bevorstehenden Erhöhung der Mehrwertsteuer in 2007 werden als positive Wirtschaftsindikatoren gesehen.

 


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