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News | März 2006
28.03.2006
Der digitale Videorekorder soll das Wohnzimmer revolutionieren. Die Aussichten stehen nicht schlecht, dass er auch wirklich Verbreitung findet. Zumindest in den USA und Europa.
Die Vereinigten Staaten und Europa sollen die Speerspitze beim Wandel des Fernsehens hin zu Nutzer-kontrolliertem TV sein, urteilen die Marktanalysten von Strategy Analytics. Insgesamt soll sich die Zahl der digitalen Videorekorder (DVR) in fünf Jahren auf weltweit 130 Millionen Stück belaufen. Kabel-, Satelliten- und Digital-TV-Provider hatten bis Ende 2005 weltweit nur rund 17,4 Millionen DVRs installiert. Für das laufende Jahr prognostizieren die Analysten 31,2 Millionen angeschlossene Haushalte. Bis 2010 sollen die Hersteller der DVRs jährlich bis zu 40 Millionen Units absetzen können, da immer mehr Nutzer weitere Flexibilität beim Fernsehen verlangen.
In den Vereinigten Staaten können die digitalen Videorekorder momentan in zwölf Prozent der Haushalte vorgefunden werden. Darüber hinaus sollen bis zum Ende der Dekade mehr als die Hälfte der US-Haushalte Zugang zu DVRs besitzen. Europa nimmt sich da schon etwas gemächlicher aus. Hier lag der Prozentsatz der Haushalte mit einem DVR 2005 noch bei zwei Prozent. Nach Prognosen von Strategy Analytics sollen aber bis 2010 mindestens 25 Prozent der europäischen Haushalte auch in den Genuss von DVRs kommen. Um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben, erklärt Peter King, sollten Hersteller und Service-Provider den Wechsel zu IP-fähigen DVRs vollziehen, die Multi-Room-Television und Remote-Recording unterstützen und Zugang zu PC-Inhalten wie Fotos oder Musik bieten.
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