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News | April 2006
06.04.2006
Eins ist natürlich klar: Die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft ist ein Wirtschaftskatalysator. Und mit davon profitiert auch der Markt für mobile Spiele.
Die Japaner haben es vorgemacht, Europa zieht nach. Mobile Spiele sind rechtzeitig zur Fußballweltmeisterschaft in Deutschland auf dem Vormarsch. Fast jedes vierte Telekommunikationsunternehmen rechnet in diesem Segment während und nach der WM mit einer stark steigenden Nachfrage. Das verrät zumindest eine aktuelle Markteinschätzung von Steria Mummert Consulting. Die Experten rechnen zudem mit europaweiten Umsätzen bis 2009 von sieben Milliarden Euro, die sich damit mehr als verdreifachen würden. Mobile Spiele sollen bis 2009 etwa 40 Prozent des Gesamtmarktes mit Videospielen ausmachen.
Insbesondere Jugendliche sollen zum Wachstum beitragen. Fast zwei Drittel der 14- bis 25-jährigen werden zukünftig verstärkt Handy-Spiele herunterladen, so die Prognose. Mehr als jeder dritte Mobilfunk-Euro soll bei ihnen künftig in das mobile Spielvergnügen fließen. Die größten Umsatzanteile versprechen sich die Anbieter von 3D-Spielen und interaktiven Spielgemeinschaften via mobilem Internet. Die Unternehmen zeigen sich angesichts der Wachstumsprognosen natürlich zuversichtlich. Sie wollen in diesem Jahr rund 500 Millionen Euro in den Zukunftsmarkt Mobile-Gaming investieren. Bernd Janke von Steria Mummert Consulting rät den Handy-Herstellern und Spielentwicklern aber zur Zusammenarbeit, um den Erfolg zu maximieren. So könne man größere Marktanteile erzielen und höhere Gewinne einfahren.
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