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News | April 2006
12.04.2006
Mit der Map of Mozart soll ein völlig neuer Zugang zu Mozarts Klangwelt geschaffen werden. Die grafische Karte kann aber auch bei der Erstellungen von Playlists behilflich sein.
Mozartjahr hin oder her der Mann hat einfach unglaublich viel verfasst. Um dieses Wissen aber übersichtlich zu handhaben, muss man entweder das gesamte Köchelverzeichnis lesen, oder man bedient sich einfach einer akustischen Landkarte. Das Ganze wurde von einem Forscherteam des Instituts für Softwaretechnik und Interaktive Systeme der TU Wien erstellt. Hierbei werden sämtliche Werke Mozarts im Computer analysiert und eine akustische Landkarte von Mozarts Klangwelt geschaffen. Im Allgemeinen analysiert das Wiener Tool die aus der Musik extrahierte Information unter Anwendung von Methoden aus dem Gebiet der neuronalen Netze.
Erstmals wurde das audiobasierte Verfahren nun auf die vollständigen gesammelten Werke von Wolfgang Amadeus Mozart angewandt. So wird das Werk durch ein selbstorganisierendes Verfahren auf einer Karte, der so genannten Map of Mozart, dargestellt. Auf intuitive Art und Weise könne mit dieser Landkarte der gesamte musikalische Horizont des Künstlers erkundet werden, wobei Musikstücke mit ähnlichen Charakteristika nahe beieinander zu finden seien und solche mit weniger Gemeinsamkeiten weiter voneinander entfernt. So seien fließende Übergänge zwischen den Stilen sichtbar, je länger man die Karte durchwandere. Die Map of Mozart könne einerseits zur spielerischen Erkundung der Klangwelt Mozarts verwendet werden. Andererseits stelle sie aber auch ein praktisches Interface zur Auswahl von Playlisten für PCs oder mobile Audio Player dar.
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