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News | April 2006
18.04.2006
ERP zieht immer mehr Aufmerksamkeit auf sich. Nebenbei verleibt es sich immer mehr Aufgaben ein, die vorher andere Software leisten musste.
Der weltweite Markt für Software-Lösungen im Bereich Enterprise-Resource-Planning (ERP) soll weiter steigen, sagen die Analysten von der ARC Advisory Group und veranschlagen für das Jahr 2010 21 Mrd. US-Dollar Umsätze für ERP. Im vergangenen Jahr betrug der Jahresumsatz noch weltweit 16,67 Mrd. US-Dollar. Das bedeutet für diesen Bereich eine jährliche Wachstumsrate von 4,8 Prozent innerhalb der nächsten fünf Jahre. Grund für den Erfolg des ERP sei nicht nur die Anwendung im Bereich Produktion, sondern, nach Meinung von Steve Clouther von ARC, dass auch andere Branchen die Vorteile von ERP auskosten möchten. In dieser Hinsicht spiele auch serviceorientierte Softwarearchitektur eine entscheidende Rolle. Denn besonders für die KMU sei der Übergang von individuellen zu integrierten Systemen ein großer Vorteil, den SOA leiste.
Traditionell gehörte ERP eher zum Produktionsbetrieb und entstand aus dem Manufacturing-Resource-Planning. Doch während der letzten zehn Jahre haben Hauptteile der ERP-Lösungen, besonders Financial-, Human-Resources- und vor kurzem auch Supply-Chain-Management-Anwendungen ihren Weg unter den ERP-Schirm in Branchen wie Government, Banking/Finance, Gesundheit, Einzelhandel, Distribution oder Bildung/Administration gefunden. Diese Branchen erhoffen sich in gesteigertem Maße Erleichterungen durch den Einsatz von ERP-Lösungen. In Indien wird ERP zudem im Immobilienmarkt und im Bausektor verwendet.
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