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News | April 2006
19.04.2006
Die gruselige Welt der Viren, Würmer und digitalen Schädlinge wird sich auch in Zukunft nicht beruhigen. Zwei Trends sollen exemplarisch zur Bestandsaufnahme dienen.
Im ersten Quartalsbericht zu aktuellen IT-Bedrohungen schreiben die Anti-Viren-Entwickler von Kaspersky Lab, dass für den Anwender die Nutzung des Internets theoretisch immer gefährlicher wird. Soweit also nicht Neues was allerdings neu ist, sind die Formen der Übergriffe. Denn neuerdings werden User von Viren erpresst. Der Eigentümer eines attackierten Computers wird in diesem Fall darüber informiert, dass seinen Daten entwendet wurden und im Anschluss wird ihm angeboten, eine bestimmte Geldsumme über ein Zahlungssystem auf das Hacker-Konto zu überweisen. Die geforderten Summen sollen erheblich variieren, je nachdem wie wohlhabend das Opfer für die Hacker erscheint.
Auch die Sicherheit mobiler Geräte wird, nach Meinung von Kaspersky Lab, mit jedem Monat ein größeres Problem. Gegen Ende 2005 nahmen Trojaner für Symbian-Telefone beispielsweise rasant zu. Gegenwärtig stößt Kaspersky Lab wöchentlich auf zehn neue Trojaner, die Smartphones attackieren. Einen erheblichen Teil unter ihnen bilden Trojaner aus Asien, insbesondere aus Südkorea. Dieses Land ist derzeit führend unter den Herstellern der Viren für mobile Telefone. Zudem sei es noch schwer, das wirkliche Ausmaß dieser potentiellen Gefahr zu bewerten. Es sei nicht ausgeschlossen, dass bereits in naher Zukunft ähnliche Trojaner beispielsweise solche, die SMS auf kostenpflichtige Nummern versenden auch für die Symbian-Plattform erscheinen.
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