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News | April 2006
24.04.2006
Was für den Mobilfunk in den Sternen steht, kann heute schon in Anfängen beobachtet werden - ein Blick in das neu eingerichtete Mobile-Research-Center.
Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Mobilfunkhersteller Nokia haben die Eröffnung des Nokia-Research-Centers bekannt gegeben. Verantwortlich zeichnet das Computer-Science-and-Artificial-Intelligence-Laboratory (CSAIL) des MIT. Im Nokia-Research-Center wollen Forscher und Wissenschaftler die Grenzen für den Mobilfunk neu definieren. Ziel sei es auch Technologien zu entwickeln, die in fünf bis zehn Jahren reif für einen Massenmarkt sind. Momentan konzentrieren sich die Forscher auf einige Projekte, die Teile einer größeren Vision des Mobilfunks sind und in denen das mobile Endgerät Teil eines informationellen Ökosystems werde. Die Projekte sein darauf aus, das Leben und die Produktivität der Nutzer durch intuitivere Interaktion zwischen Individuum, Maschine und Umgebung zu verbessern.
Innerhalb der nächsten Dekade könnten folgende Projekte Real-Wold-Applications werden. Beim Projekt Simone arbeiten die Forscher an der Interaktion mit den Mobilfunkgeräten mittels Sprache. Das Projekt MobileStart liefert den Rahmen für anwendungsorientierte Applikationen, die via geschriebener Sprache interagieren. Bei dem Projekt MyNet/UIA arbeiten die Forscher an Lösungen für verschiedene User ihre Endgeräte untereinander oder mit dem Internet zu verbinden. Das Projekt SwapMe dagegen soll eine Plattform für Semantic-Web-Anwendungen entwickeln, die Strategie-, Vorlieben- und Kontext-bezogen sind.
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