ECIN Home | Aktuell |
News | April 2006
25.04.2006
Bezahlen mit dem Handy wollte niemand so richtig. Nun verspricht das erweiterte Konzept der mobilen Geldbörse Hoffnung.
Das Mobiltelefon könnte bald zur mobilen Geldbörse werden, sagen die Marktanalysten von In-Stat. Sie prognostizieren für das Jahr 2011 für den Wirtschaftsraum Nordamerika etwa 25 Millionen Abonnenten. Anders als die mobile Transaktion, so die Experten, die bereits in den 1990er Jahren bekannt war und auch beworben wurde, stellt die mobile Geldbörse ein erweitertes und beweglicheres Konzept dar. Das Konzept der mobilen Transaktion sei auch aufgrund der fehlenden Vielfalt gescheitert, die man bei den mobilen Börsen ergänzen will. So befinde sich in einer Börse nicht nur Geld, sondern auch Mitglieds- und Treuekarten oder andere Formen der Identifikation. Verschiede Mobilfunkstandards könnten das Konzept des Mobile-Wallet unterstützen, sagen In-Stat. Dazu zählen die Experten die Near-Field-Communication (NFC), Radio-Frequency-Identification (RFID), Bar-Codes und Visual-Recognition. Bemühungen im Bereich NFC könnten dem System den nötigen Schwung geben.
Trotzdem können sich die US-Konsumenten im besten Falle nur mäßig gegenüber Mobile-Wallets erwärmen. Nur etwa ein Drittel interessiert sich dafür, ein Drittel hat keine Meinung und ein Drittel hegt kein Interesse. 72 Prozent der Befragten einer entsprechenden Erhebung von In-Stat sagen, dass zusätzliche Gebühren ein Hindernis für mobile Geldbörsen darstellten. An zweiter Stelle folgen Sicherheitsbedenken im Falle des Verlustes des Handys und Datenschutzbedenken. Das Konzept der mobilen Börse macht den meisten Eindruck auf Early-Adopters, Technologie-Neuerer und solche Nutzer, die sich ohnehin viel auf ihr Mobiltelefon verlassen.
Zum gleichen Thema:
05.07.2004 - Bezahlen per Handy setzt sich durch
19.04.2006 - Video-Podcast an die Werbefront
19.04.2006 - Gefahren mit neuem Gesicht
13.04.2006 - Mobile-TV hat Potenzial
12.04.2006 - 3G is the Message
Mehr Infos zum Thema 'Mobile'