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28.04.2006 - Es wird wie verrückt online gehandelt und gekauft in Deutschland. Und westeuropäische Spitze ist man hierzulande noch dazu.

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Online-Handel hat gute Karten

28.04.2006

Es wird wie verrückt online gehandelt und gekauft in Deutschland. Und westeuropäische Spitze ist man hierzulande noch dazu.

Eins dürfte klar sein: Mit der zunehmenden Verfügbarkeit digitaler Kanäle, wächst auch der elektronische Handel. Und der ist in Deutschland so beliebt, dass er im vergangenen Jahr ganze 43 Prozent zugelegt hat und so Waren oder Dienstleistungen im Wert von 32 Milliarden Euro per Internet verkauft wurden. Das ergab eine Studie des Marktforschungsinstituts European Information Technology Observatory (EITO) im Auftrag des BITKOM. Der Großteil des Online-Handels entfällt mit 90 Prozent auf den B2B-Bereich. Der Gesamtumsatz im elektronischen Handel stieg im Jahr 2005 um 58 Prozent auf 321 Milliarden Euro. Bis zum Jahr 2009 soll der eCommerce-Umsatz in Deutschland nach Schätzungen der Marktforscher auf rund 694 Milliarden Euro steigen. 114 Milliarden Euro davon sollen von Privatkunden kommen, also aus dem B2C-Bereich.

Erfreuliche Erkenntnis der Studie ist auch, dass Deutschland beim elektronischen Handel seine Spitzenposition in Europa festigen konnte. 30 Prozent aller in Westeuropa über das Internet gehandelten Waren und Dienstleistungen wurden 2005 hierzulande verkauft. Bernhard Rohleder vom BITKOM meint dazu, dass neben der steigenden Zahl von Internetnutzern auch weitere Faktoren für eine positive Entwicklung des eCommerce sprächen. Hohe Sicherheitsstandards sorgten für mehr Vertrauen bei Online-Käufen, elektronische Bezahlsysteme für kleinere Beträge setzten sich durch und mit dem Handy komme ein weiterer Verkaufskanal neben dem PC hinzu. Die beliebtesten Produkte im Internet 2005 waren Bücher, gefolgt von Kleidung und Sportartikeln sowie Filmen und Musik. Ebenfalls sehr beliebt bei den Online-Käufern sind Elektroartikel, Reisetickets und Software.

 


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