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News | Mai 2006
12.05.2006
Worauf es sicherheitstechnisch in den nächsten Jahren ankommt, prognostizieren Experten vor dem Hintergrund sich verschärfender Angriffe auf Firmen.
Was sollten Unternehmen in Zukunft an Sicherheitsfragen beachten? Das ist die Frage, die sich auch Dan Blum von der Burton Group gestellt hat und zu der Erkenntnis gelangte, dass Angriffe auf Firmen nicht nur kriminell sind, sondern auch intendiert und gezielt verübt werden. Andere Umstände wie Compliance, Software-Consolidation, Mobility und Service-Oriented-Architecture (SOA) zwängen Unternehmen zu einer stringenten Sicherheitssteuerung. Besonders SOA beschwört eine grundlegende Veränderung in der Software-Entwicklung herauf, die sichere Webservices verlangten.
Die Burton-Studie hebt ebenfalls hervor, dass sich der Markt für Sicherheitssoftware konsolidieren und verändern wird, weil die großen Entwickler ihre Bemühungen in Forschung und Entwicklung, Integration und Akquisition verstärken werden. Große Plattform-Entwickler wie Microsoft, Cisco, Novell, Oracle und EMC drängen mit eigenen Produkten auf den Sicherheitsmarkt. Traditionelle Sicherheitssoftware-Spezialisten wie CA, Checkpoint, IBM, McAfee, RSA und Symantec werden dagegen halten. Dan Blum prognostiziert aber auch Möglichkeiten der Innovation hin zu Zone-Network-Architectures, besonders in Unternehmen, die mobile Technologien im großen Rahmen einsetzen wollen.
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