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16.05.2006 - Noch sind die US-Amerikaner schlechte Online-Banking-Kunden. Der Grund liegt wie so oft bei den Sicherheitsbedenken.

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Online-Banking: Fremdwort in den USA?

16.05.2006

Noch sind die US-Amerikaner schlechte Online-Banking-Kunden. Der Grund liegt wie so oft bei den Sicherheitsbedenken.

Die US-Amerikaner haben wohl ein bisschen Angst vor Online-Banking, wie ein Report von eMarketer herausfand. Denn in den USA sind nur 38 Prozent der Einwohner bereit ihre Bankgeschäfte auch online zu erledigen. Die Europäer dagegen sind mit 75 Prozent Online-Banking-Kunden viel aktivere Nutzer. Dabei liegt das Problem nicht etwa in der fehlenden Convenience, die Online-Banking ohnehin mitbringt, sondern in der Sicherheit. Und die sollte kein Luxus für Kunden und Banken sein, meint Lisa Phillips von eMarketer. So könnten 87 Prozent der Befragten nach eigenen Angaben einer Bank nur trauen, wenn sie die Versicherung haben, dass die Bank ihre persönlichen Daten nicht verkauft. 83 Prozent sagen das in Hinblick auf Datensicherung vor Hacker-Angriffen.

Trotzdem soll die Zahl der Online-Banking-Haushalte in den USA, nach Schätzungen von eMarketer, weiter steigen. Für das laufende Jahr prognostizieren die Experten 45,41 Millionen US-Haushalte mit Online-Banking-Zugängen. Das sind etwa 58 Prozent aller US-Haushalte. Im Jahr 2010 soll der Anteil der Online-Banking-Haushalte auf 62 Prozent gestiegen sein und bei insgesamt 56,17 Millionen liegen.

 


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