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News | Mai 2006
16.05.2006
Sicherheit im Unternehmen wird durch die Menge der anfallenden Daten gefährdet. Denn je mehr Daten anfallen, umso schwieriger wird sie.
Ein großes Manko für europäische Unternehmen sind die enormen Datenmengen, die Sicherheits-Systeme wie Firewalls und Antivirus-Lösungen generieren. Eine Studie von Micromuse Ltd. stellte fest, dass die Unternehmen nicht in der Lage sind, diese Daten sinnvoll zu handhaben. Denn 30 Prozent der befragten IT-Direktoren gestanden, dass die Menge der generierten Security-Daten viel zu groß ist, um sie sorgfältig zu analysieren und potentielle Sicherheitsbedrohungen zu identifizieren. 72 Prozent der Unternehmen lässt IT-Manager entscheiden, auf welche Ereignisse zuerst reagiert werden soll. Das bedeute aber, dass die getroffenen Entscheidungen nicht unbedingt mit den Unternehmenszielen übereinstimmen müssen.
Die Untersuchung fand auch heraus, dass der Zeitaufwand für die manuelle Sammlung, Abgleichung und Analyse von Security-Daten einen signifikanten Anteil der Ressourcen der IT-Abteilungen beansprucht. 13 Prozent der Befragten gab an, dass die IT-Abteilung mehr als 60 Prozent ihrer Zeit für die Analyse von Security-Informationen aufwendet, was mehr als drei Tage pro Woche entspreche. Zum Thema reines Datenvolumen sprachen 45 Prozent der Befragten von 4.000 Sicherheits-Events pro Sekunde, 15 Prozent sogar von mehr als 6.000. Der Öffentliche Sektor und Finanzorganisationen erhalten mehr als doppelt so viele Events wie die anderen Sektoren.
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