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News | Mai 2006
26.05.2006
Von wegen Ranklotzen. Arbeiten heißt in der Zukunft kreatives Erkennen von produktiven Zusammenhängen. Und die Mitarbeiter stehen im Mittelpunkt.
Die Mitarbeiter müssen kreativer werden und die Technologie soll sie dabei unterstützen. Arbeiter durch Maschinen zu ersetzen, helfe gar nichts in puncto Produktivität. Das ist in groben Zügen, was die Marktanalysten von Gartner für den Arbeitsplatz der Zukunft entwerfen. So seien in Zukunft diejenigen Unternehmen die erfolgreicheren, die bestens ausgerüstet sein für nicht-routinierte Arbeitsabläufe. Gartner schätzt, dass in zehn Jahren 80 Prozent der Arbeit nicht-routiniert, nicht-manuell und gemeinschaftlich ablaufen werde. So müssten die Unternehmen Möglichkeiten finden, Konzepte ausarbeiten und Teams zusammenstellen, die Wettbewerbsvorteile entwickeln und umsetzen.
Um das zu erreichen, sollten Unternehmen den Ansatz des 'High-Performance-Workplace' aufnehmen, der unter anderem auch die Verknüpfung mit Web2.0-Konzepten vorsieht. Es gehe darum den einzelnen Mitarbeiter kreativer und gebildeter zu machen und ihn so auf die Unternehmensstrukturen wirken zu lassen. Das alte Konzept der Produktivität pro Stunde habe langsam ausgedient. Dazu müsse auch eine starke IT-Basis zur Verfügung stehen. Gartner schätzt, dass in 2009 neun Milliarden US-Dollar in Portal-, Collaboration- und Content-Management-Software fließen werden.
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