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News | Mai 2006
26.05.2006
RFID macht weiter, aber ein bisschen gemächlicher als erwartet. Moderates Tempo heißt das Motto und wider Erwarten hängen die Einzelhändler hinterher.
Wie weit und wie schnell kommt RFID in die Unternehmen, fragte sich die NCR Corporation und beauftragte die Retail Systems Alert Group das herauszufinden. Zutage kam, dass RFID mit nur sehr bescheidener Geschwindigkeit professionell eingesetzt wird. Die Einzelhändler schneiden dabei noch schlechter ab als die Hersteller. Als Gründe nennt die Retail Systems Alert Group Hindernisse sowohl technischer als auch kultureller Art.
Nur neun Prozent der Einzelhändler haben einen Zeitplan bei der RFID-Implementierung. Mehr als die Hälfte der Einzelhändler hat aber festgestellt, dass RFID ihre Umsätze auf fünf Milliarden US-Dollar oder mehr anheben werde. Demgegenüber haben 44 Prozent der Hersteller einen Zeitplan für die Umsetzung entwickelt . Allerdings geben zumindest die Einzelhändler, die einen Zeitplan haben, mehr für RFID als noch im vergangenen Jahr aus. Die Produktlinien, die an RFID-Technologie gebunden sind, wurden in diesem Jahr auch weniger, berichtet die Studie. Im Schnitt waren es zwischen einer und 50 Produktlinien. Die meisten Hersteller und Einzelhändler, die einen Zeitplan für die RFID-Implementierung einsetzen, lassen auch ein Pilot-Distributionszentrum laufen.
Der Ausblick auf die Zukunft von RFID wird als vorsichtig behutsam bezeichnet. Die Kenntnis der Technologie hat sich unter C-Level-Executives, Direktoren und Managern aber dennoch entscheidend verbessert. Viele der Befragten wüssten über die in den ersten fünf Jahren des Einsatzes erzielbaren Vorteile von RFID Bescheid.
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