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News | Mai 2006
29.05.2006
Auf den Massendruck von elektronischen Bauteilen wird auch im Bereich der RFID-Marktlandschaft viel Hoffnung gesetzt. Doch die einzelnen Teile besitzen sehr unterschiedliche und zeitversetzte Potenziale.
Was Printed-Electronics für die Entwicklung des RFID-Marktes bedeutet, kann in einer guten und einer schlechten Nachricht ausgedrückt werden. Die gute Nachricht: Printed-Electronics wie RFID-Antennen, -Transistoren und -Batterien, haben das Potenzial die RFID-Industrie umzugestalten, wenn sie genügend Akzeptanz gewinnen. Die schlechte Nachricht: Die Auswirkungen werden noch einige Jahre auf sich warten lassen. Das haben die Marktanalysten von ABI Research festgestellt.
Printed-Antennas haben wohl das stärkste Potenzial in näherer Zukunft. So sind, nach Aussage von ABI, bereits Printed-Antennas in Gebrauch, die im Hochfrequenz- und Ultrahochfrequenzbereich arbeiten. Ein Großteil der UHF-Antennas könnte zudem durch Printing bereit gestellt werden. Printed-Transistors könnten eine Rolle in Closed-Loop-Asset-Management-Solutions spielen. Dieser Sektor, so glaubt ABI, könnte verschiedene überlebensfähige Nachfrage-Ebenen produzieren. Ebenfalls Teil des RFID-Marktes sollen die Printed-Batteries werden, die die Inbetriebnahme von Feuchtigkeits-, Temperatur- und Lichtsensoren erlauben. Dieser Bereich der Printed-Electronics werde sich jedoch erst Mitte des nächsten Jahrzehnts voll entwickeln.
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