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News | Mai 2006
30.05.2006
Die großen Finanzzentren werden kabelloser. Aber das heißt nicht gleichzeitig auch sicherer.
Die Zahl der kabellosen Netzwerke in den Hauptfinanzzentren New York, London und Paris ist in den letzten Jahren weiter gestiegen. Nach einem Bericht der RSA Security Inc. wurde die höchste Zuwachsrate innerhalb eines Jahres in London mit 57 Prozent gemessen. In New York stieg die Zahl der Wireless-Networks seit 2005 um 20 Prozent. In Paris konnten innerhalb der letzten zwei Jahre 119 Prozent mehr Netzwerke gezählt werden.
In London und New York sichern Betreiber zunehmend die kabellosen Netze durch Wired-Equivalent-Privacy (WEP) -Encryption. So stieg die WEP-Nutzung in London von 65 Prozent in 2005 auf 74 Prozent in 2006. In New York verwenden in diesem Jahr 75 Prozent diese Verschlüsselung, gegenüber 62 Prozent im Vorjahr. Paris hat die höchste Encryption-Rate mit 78 Prozent, hatte aber im vergangenen Jahr schon 69 Prozent. Trotzdem sind in London noch 26 Prozent der Wireless-Networks ungeschützt, in New York und Paris sind es 25 und 22 Prozent. Auch die Zahl der Default-Settings in den kabellosen Netzwerken ist noch zu hoch, da sie Angriffen weniger standhalten. In London liegen sie bei 22 Prozent, in New York und Paris bei 28 und 21 Prozent.
Die Zahl der Hotspots steigt ebenfalls weiter stark: So lag die Zahl in London im vergangenen Jahr noch bei 210 und in diesem Jahr schon bei 364. Die höchste Zuwachsrate an Hotspots wurde mit 15 Prozent in New York gemessen. Mit einem Anteil von 68 Wireless-Hotspots und damit zwölf Prozent an allen Städte liegt Paris sehr weit hinten.
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