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News | Mai 2006
31.05.2006
Die eMail bleibt weiter wichtiges Kommunikationsmittel. Umso mehr müssen Unternehmen auf die Kontrollmechanismen achten.
36 Prozent der Unternehmen setzen sich unnötigen Risiken beim Betrieb ihrer eMail-Systeme aus, da sie keine verständlichen und zwingenden Richtlinien in Sachen eMail oder Instant-Messaging haben. Das fand eine Studie von Sendmail Inc. und Osterman Research heraus. So sind nur 38 Prozent der Unternehmen mit Richtlinien für den ausschließlichen Gebrauch von eMail ausgestattet. Nur 20 Prozent verfügen über Leitsätze für den Gebrauch von Instant-Messaging und eMail. Und nur sechs Prozent haben Grundsätze nur für Instant-Messaging.
Michael Osterman von Osterman Research meint, dass eine effektive eMail-Governance-Strategie eine breites Spektrum an Verwundbarkeiten, Risiken und Technologien ansprechen müsse. Die Unternehmen müssten eine Balance finden zwischen einer gewissen Offenheit der Kommunikation und dem Schutz der User, Systeme und Informationen.
Die Studie fand auch heraus, dass im ersten Quartal 2006 17 Prozent mehr Nachrichten gesendet und 20 Prozent mehr Nachrichten empfangen wurden als im Vorjahreszeitraum. Attacken wie Denial-of-Service, Directory-Harvest und Employee-targeted-Phishing sind auf dem Vormarsch. Zudem sei die eMail in den USA zu einem legalen Beweismittel erhoben worden, was den Datenschutz beispielsweise oder die Archivierung noch wichtiger mache. Neben der Studie ist auch ein Whitepaper von Sendmail erhältlich.
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