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News | Juni 2006
08.06.2006
Mobiles Instant-Messaging wird kommen. Schon allein weil die Großen in der Industrie und die Analysten an diese Umsatzmaschine glauben.
Mobile-Instant-Messaging (MIM) könnte die SMS auffressen, warnen die Experten von Visiongain. Denn ohne ein behutsames Preismodell habe die SMS keine Chance. Die Analysten räumen aber ebenso ein, dass ein Preisverfall seitens der SMS nicht zu umgehen sei. Die richtige Bündelung und Positionierung des MIM mit komplementären Diensten soll die Umsätze pro Nutzer aber erheblich verstärken, besonders wenn sie mit Community-Features kombiniert werden. Visiongain glaubt, dass wenn Mobilfunkbetreiber in puncto Pricing und Marketing richtig handelten, MIM weltweit signifikante Potenziale gewinnen könnte. So schätzen die Analysten die Umsätze allein in Europa auf 1,5 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2009.
Das Interesse an MIM bestehe, nach Ansicht von Prachi Nema von Visiongain, in den Möglichkeiten des erhöhten Umsatzes pro Nutzer (ARPU), der Service-Ausdifferenzierung, der Verminderung von Abwanderung und der Verbesserung der Kundenloyalität. Allein die Tatsache, dass weltweit 15 große Mobilfunkbetreiber, inklusive Unternehmen wie Vodafone, Orange und T-Mobile, erklärt hätten, dass sie interoperable IM-Services einführen wollen, zeige das Potenzial von MIM als Umsatz-Generator.
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