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News | Juni 2006
16.06.2006
Deutschlands ITK schlägt sich tapfer. Sowohl die professionelle als auch die private Nutzung kann sich sehen lassen. Trotz kleinerer Defizite.
Wer hätte das gedacht: Die Sicherheit soll der überragende Wachstumsmotor für die ITK-Branche sein. Das meinen zumindest die Experten von TNS Infratest und dem Institute for Information Economics (IIE), die dieses Ergebnis in einer Studie festhalten. Insgesamt sehen die deutschen Entscheider das Geschäftsklima als positiv an - auf einen Pessimisten kommen zwölf Optimisten. Die Studie bewertet die Chancen der deutschen Informationswirtschaft in Teilbereichen eine weltweit führende Rolle zu spielen als gut. Insbesondere in branchenübergreifenden und spezifischen Anwendungen wie 'Embedded-Systems' und 'Fabrik-Automatisierung' sowie auf höheren Stufen des eBusiness und bei RFID sei eine führende Rolle Deutschlands zu erwarten.
Derzeit rangiert die deutsche Informationswirtschaft in einem 65-Länder-Vergleich auf Platz zwölf. Spitzenreiter sind wenig überraschend Dänemark und die USA. Im europäischen Vergleich besteht Nachholbedarf bei der Verfügbarkeit von eGovernment-Diensten oder bei der Breitband-Durchdringung privater Haushalte. Deutschland liegt hier fünf Punkte hinter dem europäischen Mittel von 32 Prozent. Aber auch beim eCommerce-Umsatz je Einwohner, der hierzulande bei sieben Euro liegt, sei einiges nachzuholen. Positive Entwicklung gibt es bei der Internet-Durchdringung, hier liegt die Verbreitung in der Bevölkerung mit 58 Prozent und in privaten Haushalten mit 62 Prozent über dem europäischen Durchschnitt.
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