ECIN Home | Aktuell |
News | Juni 2006
27.06.2006
Outsourcing ist gar nicht mal so unbeliebt. Nächster Trend ist das so genannte Outtasking.
On-Demand-Business heißt das Zauberwort für das risikoreiche Outsourcing. Für 68 Prozent der Befragten einer Studie von Tireno Innovations und Intel ist das das Hauptmotiv für Outsourcing-Maßnahmen. Als Haupttrend im deutschsprachigen Raum stellte sich das selektive Outsourcing beziehungsweise Outtasking heraus. 47 Prozent der befragten Unternehmen setzten auf diese Maßnahme, die auch die Flexibilität und Skalierbarkeit der Services erhöhen könne. Um dabei Über- oder Unterdeckung zu vermeiden, sollten Unternehmen besonders auf ihr Risikomanagement achten. Doch nur 37 Prozent der befragten Unternehmen führten im Vorfeld eine detaillierte Risikobetrachtung durch.
Rund drei Viertel der Unternehmen haben gegenwärtig den Bereich IT-Arbeitsplatz ausgelagert. In den Bereichen Serversysteme, Netzwerke und Applikationen sind es jeweils 50 Prozent der Unternehmen mit abnehmendem Trend. In den Bereichen Serversysteme und Applikationen sollen die Eigenleistungen um circa 20 Prozent abnehmen. Im Bereich IT-Arbeitsplatz werde sich die Quote der selbst betriebenen Prozesse mehr als halbieren.
Wichtigstes Kriterium für die Auswahl des externen Dienstleisters ist der Preis. Mit erheblichem Abstand folgen die Größe des Dienstleisters und seine technologische Kompetenz. Fast alle Befragten schätzen die durchgeführten Outsourcing-Maßnahmen als erfolgreich ein und 15 Prozent bewerten den Erfolg sogar als sehr gut.
Zum gleichen Thema:
17.05.2006 - Kosten führen zu Konvergenz
14.03.2006 - Strategisch investiert
23.02.2006 - TK-Outsourcing: Es wird weiter gehen
01.09.2005 - Raus (mit der Beschaffung) = Rein (mit dem Wissen)
11.07.2005 - Immer raus damit
Mehr Infos zum Thema 'Outsourcing'