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News | Juni 2006
03.07.2006
eMail-Etikette wird verschärft. "Sehr geehrt" löst "Hallo" ab.
Mit der weiteren Ausbreitung von eMail als Kommunikationsmedium im Geschäftsbereich werden die Umgangsformen immer förmlicher. War früher ein schlichtes Hallo völlig akzeptabel als Anrede im elektronischen Schriftverkehr, so beginnen sich langsam aber sicher alte Konventionen des papierenen Briefwechsels im Netz zu etablieren. Dies fand das Dienstleisterportal marketing-BÖRSE in einer Umfrage heraus. 35 Prozent der Befragten verwenden demnach eine formelle Anrede in eMails. Mit rund 33 Prozent liegt dabei Sehr geehrt an der Spitzenposition, gefolgt von Guten Tag, mit 22 Prozent. Nur noch 13 Prozent benutzten das flapsige Hallo.
Auch die Frage der weiteren Anrede, also Guten Tag Herr/Frau Mustermann oder ähnliches, wird in der Studie behandelt. Ein Zehntel der Befragten kann oder will die Leser nicht persönlich ansprechen, sondern sagt lieber "Liebe Kunden" oder etwas Ähnliches. Ein weiteres knappes Zehntel will es individuell und wählt eine eigene Form der Anrede. Acht Prozent schließlich vermeiden die Differenzierung nach Geschlecht, indem Sie auf die geschlechtsneutrale Anrede "Hallo Max Mustermann" oder "Guten Tag Max Mustermann" ausweichen. Damit werden Anredefehler durch falsche Geschlechtsangaben vermieden. Vier Prozent sind der Meinung, dass das Personalisieren elektronischer Briefe von Gestern sei und verzichten auf jegliche Anrede. Nur zwei Prozent stehen auf Du mit ihrer Zielgruppe.
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