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News | Juli 2006
10.07.2006
Online-Dienste machen sich daran, das Ende des papiernen Branchenverzeichnisses einzuleiten. Gerade kleine Unternehmen müssen ihr Werbe-Know-how auffrischen.
Online-Portale sind bereit ihren Einfluss auf lokale Werbemärkte auszubauen. Wie der neue Report Local Advertising: Blending Categories to Compete Effectively von JupiterResearch zeigt, sind viele Portale dabei, Kleinanzeigen, Adressbücher und Branchenverzeichnisse auf neue Art in ihre lokalen Dienste einzubinden. Wie Barry Parr von JupiterResearch anmerkt, seien viele Portale durch den harten Wettbewerb zum Experimentieren gezwungen. Durch die Einbettung einer Mischung von verschiedensten Anzeigenformen auf lokaler Basis werde die Grenze zwischen Online- und Print-Werbung immer weiter verwischt.
Wie die Studie zeigt, folge auf über ein Drittel der Online-Suchen in den Branchenverzeichnissen ein Besuch auf einem lokalen Portal. Zwar seien sich lokal werbende Unternehmen einig, dass das gedruckte Branchenverzeichnis die besten Erfolgschancen biete. Online-Dienste seien aber zu ihrem zweitliebsten Medium geworden. Die Vorteile der Online-Werbung liegen in der Überprüfbarkeit ihres Erfolges. Bisher haben die meisten kleinen, lokal operierenden Unternehmen aber weder das Know-how, noch die Technik oder die Zeit gehabt, ihre Werbung in dieser Hinsicht zu evaluieren. Mehr als zwei Drittel der Befragten zählt immer noch entweder nur die Zahl der Klicks, oder überhaupt nicht.
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